„Die Freiwillige Feuerwehr Pöttelsdorf steht seit mehr als hundert Jahren im Einsatz“

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Jeder Verein, der die Interessen seiner Mitglieder fördert, stellt eine wertvolle Bereicherung der Dorfgemeinschaft dar. Besondere Anerkennung und Wertschätzung seitens der Bevölkerung verdienen unsere feiwilligen Feuerwehren, weil sie stets selbstlos und ohne jegliche Entlohnung ihre Pflicht im Dienste des Nächsten erfüllen. In diesem Zusammenhang dürfen wir nicht übersehen, welche Überwindung es mitunter kosten mag, eine begonnene Arbeit plötzlich stehen zu lassen, weil die Feuerwehrsirene zum Einsatz ruft. In mehr als hundert Jahren haben die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Pöttelsdorf ungebrochenen Einsatzwillen bewiesen. Aus dieser Haltung dürfen wir schließen, dass sie auch in Zukunft stets bereit sein werden, ihre Pflicht auf das Beste zu erfüllen.

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 Wir wollen nun versuchen, die wichtigsten Fakten der Entwicklung in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Pöttelsdorf aufzuzeigen. Die Geschichte beginnt mit der Sitzung einiger führender Männer des Ortes, die am 8.Juni 1890 in Pöttelsdorf stattfand und der als Ziel die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pöttelsdorf vorschwebte. Das Gründungsprotokoll hält die wesentlichen Punkte dieser Sitzung fest.

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Obiger Text stellt den Originalwortlaut des Gründungsprotokolls unserer Feuerwehr dar. Sie war als Verein organisiert und zählte zu Beginn 25 ausübende und 65 unterstützende Mitglieder. Präsens (Obmann) des Vereines war Michael Pauschenwein und als Kommandant scheint Andreas Pauschenwein auf.
Über die erste Ausrüstung gibt es nur spärliche Aufzeichnungen. Im Jahre 1896 gelang es, eine handbetriebene Feuerwehrspritze anzuschaffen. Schon von Beginn an gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
Im Jahre 1912 legte der Kommandant Andreas Pauschenwein sein Amt zurück und Samuel Pauschenwein trat die Nachfolge an. Allerdings sieht sich der alte Kommandant verpflichtet während und nach dem 1. Weltkrieg seinen Dienst als Kommandant zu versehen, bis Samuel Pauschenwein nach Krieg und Gefangenschaft sein Amt 1920 wieder antreten kann. Nach dem Ableben des Präsens Michael Pauschenwein im Jahre 1914 übernimmt Herr Michael Schuber diesen Posten. Im gleichen Jahr beschließt der Verein, sein verfügbares Kapital von 1000 Kronen der Landes-Kriegsanleihe zur Verfügung zu stellen. Ein Jahr später wird beschlossen, den im Felde stehenden Mitgliedern einen Betrag zur Unterstützung zuzusenden.
Nach Kriegsende kommt es im Jahre 1918 erstmals wieder zu Abhaltung eines Weinlesefestes, dessen Reinerträgnis der Anschaffung und Ausbesserung der Feuerwehr-Requisiten dient. Die Inflation der Nachkriegsjahre ist aus den Protokollen ersichtlich. 1921 wird die Erhöhung des Gemeindebeitrages von 120 auf 1000 Kronen angesetzt. Zwei Jahre später werden dem Requisitenmeister und dem Vereinsdiener 40.000, bzw. 25.000 Kronen Jahresgehalt bewilligt. Der Beschluss zur Anschaffung einer Vereinsfahne im Jahre 1924 sieht 8 Millionen Kronen für diesen Zweck vor. Im Rechnungsabschluss von 1925 werden Einnahmen von 37.516.135 Kronen und Ausgaben von 34.620.700 Kronen verzeichnet.

Im Jahre 1925 legt Kommandant Samuel Pauschenwein sein Amt zurück, der bisherige Vizekommandant Samuel Pöttschacher folgt ihm nach. Das Jahr 1925 erhält besonderes Gewicht: es gilt als das Jahr der Fahnenweihe, das mit dem 35-jährigen Gründungsfest verbunden wird und am 21.Juni über die Bühne geht. Die Fahnenmutter, Frau Maria Unger aus Wien, wurde bereits am Vortag eingeholt. Nach dem Empfang des Landeshauptmannes Hofrat Josef Rauhofer und des Landtagabgeordneten Prof. Dr. Alfred Walheim erfolgte am Kirchenplatz die offizielle Begrüßung der Gäste und der anderen Feuerwehrvereine. Danach zog der Zug zum Festplatz, der sich im Garten des Herrn Johann Probst befand. Dort hielt Herr Pfarrer Josef Schrödl die Festrede. Nach einer Schauübung am Nachmittag begann die Tanzunterhaltung, die sich bis in die frühen Morgenstunden erstreckte. Im gleichen Jahr wurde beschlossen, dem Präsens Michael Schuber und den Herren Eduard Thiering und Matthias Schandl ein Ehrendiplom der Feuerwehr für ihre 35-jährigen Dienste sowie für die Gründung des Vereines zu überreichen.

Feuerwehr und Gemeindevertretung sollten stets in voller Harmonie zusammenarbeiten. Ein Vorfall aus dem Jahre 1929 beweist leider das Gegenteil. Der Kommandant Samuel Stöger erklärte wegen eines Konfliktes mit dem Bürgermeister seinen Rücktritt. Nach einer weiteren Debatte kam es sogar zum Beschluss, die Feuerwehr aufzulösen. Eine weitere Sitzung am folgenden Tag in Anwesenheit des Bürgermeisters brachte keine Änderung. Erst in einer Sitzung, die drei Tage später unter dem Vorsitz des Bezirksfeuerwehrinspektors Edmund Ring stattfand, kam es zu einer Einigung. Ring drohte der Gemeinde, eine Pflichtfeuerwehr mit allen Folgekosten aufstellen zu lassen. Da sahen alle Beteiligten ein, dass es sinnvoller sei, die Differenzen zu schlichten und den Bestand der Feuerwehr zu erhalten.
Im Jahre 1930 legte der langjährige Obmann Michael Schuber sein Amt zurück, zum Nachfolger wurde Herr Eduard Thiering gewählt. Am 25. Mai 1930 findet im Rahmen des 40-jährigen Gründungsfestes die Segnung der ersten Motorspritze statt, deren Leistung der Bevölkerung bei einer Übung auch vorgeführt wird.
Im Jahre 1924 wird nach 27-jähriger Pause wieder ein Brand im eigenen Ort gemeldet. Ein Jahr danach kommt es zur Neuordnung des Feuerwehrwesens im Burgenland. Im Zuge dieser Neuordnung wird die Feuerwehr als Verein aufgelöst und als Körperschaft öffentlichen Rechts weitergeführt. Die letzte Eintragung ins Protokollbuch stammt aus dem Jahre 1938.
Während des 2.Weltkrieges gab es keine offizielle Wehr, nach Ende des Krieges wurde sie zunächst provisorisch wieder aufgestellt. Im Protokollbuch finden sich erst ab 1948 wieder Aufzeichnungen. Die provisorische Ortsfeuerwehr erscheint nun als neu aufgestellt. Der bisherige Kommandant Andreas Pöttschacher, der auch langjähriger Bürgermeister war, wird durch den „Häuptling“ Feuerwehrkommandant BR Andreas Lang abgelöst, der die Wehr ganze 25 Jahre kommandiert.

 

BR_Lang1 Ehren-Kommandant BR Andreas LANG(verstorben 2002)

 

1950 wird das 60-jährige Bestandsjubiläum gefeiert. Ein Jahr später wird der Beschluss gefasst, ein neues Gerätehaus zu bauen. Das Bauholz wird durch eine Sammelaktion unter den Gemeindebürgern aufgebracht, der Bau selbst wird weitgehend in Eigenregie durchgeführt. Die Segnung des Gerätehauses findet gemeinsam mit dem Weinlesefest 1952 statt. Auch das erste Feuerwehrauto, ein amerikanisches Militärfahrzeug, wird in diesem Jahr angekauft.
Aber es gibt nicht nur Fortschritte im materiellen Bereich. Das Jahr 1956 zeigt die Pöttelsdorfer Feuerwehr auf Erfolgskurs. Eine Wettkampfgruppe unter dem Kommandanten Lang erreichte bei den Bezirkswettkämpfen in Mattersburg den 3.Platz. Die Gruppe, der neben dem Kommandanten die Feuerwehrmänner Karl Stöger, Karl Wohlmuth, Johann Schandl, Ernst Trittremmel, Alfred Pöttschacher, Andreas Handler, Otto Zöber und Andreas Pöttschacher angehören wird zu den erstmals stattfindenden Landeswettkämpfen nach Neusiedl entsandt und geht aus diesem Bewerb als erster Landessieger hervor.

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Die goldene Wettkampfgruppe der Feuerwehr Pöttelsdorf im Jahre 1956

Die weitere Entwicklung verläuft eher ruhig. 1964 wird eine neue Tragkraftspritze angeschafft. Ansonsten gibt es immer wieder Einsätze in den umliegenden Gemeinden, zum Teil aber auch in Pöttelsdorf selbst. Dabei zeigte sich die Notwendigkeit einer gut ausgebildete und zeitgemäß ausgerüsteten Wehr.
Im Jahre 1969 gelang es einer Wettkampfgruppe bei den Landeswettkämpfen in Oberpullendorf, den 6. Platz zu erreichen. 1970 erwarb eine Gruppe unter der Führung von Ing. Steiner den 2. Platz bei den Bezirkswettkämpfen.

Im Jahre 1972 kommt es auf Wunsch des bisherigen Kommandanten OBI Lang zum Wechsel im Kommando. Die Neuwahl bringt folgendes Ergebnis: Ortskommandant: Ing. Friedrich Steiner, Stellvertreter: Gerd Pöttschacher, Kassier: Karl Heinz Schuber, Schriftführer: Reinhard Stöger.

Die offizielle Kommandoübergabe findet bei der Hauptdienstbesprechung am 4.Feber 1973 statt.

1974 wurde das alte Löschfahrzeug, ein Dodge, Baujahr 1940 außer Dienst gestellt, ein entsprechend adaptierter Ford Transit trat an seine Stelle. 1975 erkämpfte eine Gruppe bei den Landeswettkämpfen in Güssing den 8.Platz

In den Siebzigerjahren wurden die Wehren schrittweise mit Funk- und Atemschutzgeräten ausgestattet. Ein VW-Bus als Kommandofahrzeug kam dazu und natürlich gab es immer wieder kleinere Ersatzinvestitionen und Reparaturen.
Das 90-jährige Gründungsjubiläum wurde 1980 gefeiert. In diesem Rahmen wurde auch eine Einsatzübung mit den Wehren Zemendorf und Stöttera im Bereich des Winzerkellers durchgeführt. Im selben Jahr trat die Gruppe um BR Lang, die 25 Jahre davor Landessieger geworden war, als Jubiläumsgruppe in Güssing an und konnte einen Platz im Mittelfeld erringen.

1985 wurde das Feuerwehrhaus renoviert und für das neue Tanklöschfahrzeug adaptiert. Als Autopatin für dieses Fahrzeug konnte Frau Edeltraud Glatter gewonnen werden. Geliefert wurde es 1986, zusammen mit einem Tragkraftspritzenanhänger. Im Rahmen eines dreitägigen Festes sollte die Autosegnung vorgenommen werden. Noch bevor es dazu kam, erfuhr das Tanklöschfahrzeug seinen ersten Einsatz bei einem Flurbrand. Der Ankauf eines Notstromaggregates, eines Teleskopscheinwerfers und einer elektrischen Schlammpumpe im Jahre 1988 vervollständigten den Ausrüstungsstand.

1990, zum 100-Jahrjubiläum wurde ein Puch-G als Kommandofahrzeug angeschafft – als Patin fungierte diesmal Frau Elke Schandl – und im Rahmen eines 3-Tagesfestes gesegnet.

Am 28. Mai 1992 feierte Kommandant Ing. Friedrich Steiner seinen 50. Geburtstag. Die Feuerwehr samt Ehrenmitgliedern, der Bürgermeister mit der Gemeindevertretung, die Musikkapelle und viele Mitbürger hatten sich heimlich am Hauptplatz eingefunden. Der Jubilar hatte keine Ahnung von diesen Vorbereitungen. Durch Sirenenalarm wurde er zum Feuerwehrhaus gerufen. Dort gingen im die Augen auf vor der fröhlich wartenden Menge – die Geburtstagsüberraschung war voll gelungen, und der Kommandant sichtlich gerührt. Nach den zahlreichen Glückwünschen wurden alle zu einem gemütlichen Beisammensein im „Gassl“ eingeladen. Dort wurde auch die Idee zur Veranstaltung von Feuerwehrheurigen geboren.

1993 wurde eine Tragkraftspritze angekauft und am 25.Juli 1993 in einem kleinen Festakt gesegnet. Am Vorabend wurde der 1.Feuerwehrheurige im „Gassl“ hinter dem Feuerwehrhaus abgehalten und am 30.Juli 1994 folgte bereits der zweite. Beide Veranstaltungen wurden musikalisch von der „Mähdrescherband“ aus der Steiermark untermalt und stellten sowohl gesellschaftlich als auch finanziell einen großen Erfolg dar.

Die Anforderungen unserer Zeit an die Feuerwehren erfordern eine enorme Vielseitigkeit im Einsatz. Die Brandbekämpfung, die ursprünglich wichtigste Aufgabe der Feuerwehr darstellte, wird mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Die enorme Zunahme des Straßenverkehrs verursacht häufig Verkehrsunfälle. Wenn bei derartigen Unfällen im Ortsbereich lebensgefährliche Güter verwickelt sind, ist rasches Handeln oberstes Gebot. Solche Einsätze aber erfordern entsprechende Geräte, um ihnen wirksam begegnen zu können. Neue Geräte verlangen aber, dass man mit ihnen vertraut ist, denn nur dann kann mit ihnen der gewünschte Erfolg erzielt werden. Gerade gesagtes führt uns zu einem weiteren Großereignis in der Geschichte der Pöttelsdorfer Freiwilligen Feuerwehr.

Quelleangaben („Das neue Feuerwehrhaus“):

Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Pöttelsdorf anlässlich de 110-jährigen Bestandsjubiläums und Segnung des neuen Feuerwehrhauses

(Redaktion, Fotos, Satz: Alfred Bosard, Ing. Friedrich Steiner, Hans Günther Neudinger)

 „Das neue Feuerwehrhaus“

OBI_Ing_Steiner OBI_Bosard
Ehren-Kdt OBI Ing. Friedrich Steiner Ehren-OBI Alfred Bosard

Im Jahre 1997 nahmen die Ideen vom neuen Feuerwehrhaus konkrete Formen an. Anlässlich der Übergabe des Kommandos von Ing. Friedrich Steiner an Alfred Bosard am 1. Jänner 1997 präsentierte der scheidende Kommandant seinen Nachfolger sowie Bürgermeister Gerd Pöttschacher Planskizzen und ein Modell für den Bau eines Feuerwehrhauses auf dem Grundstück der Gemeinschaftskühlanlage. Nach manchen hitzigen Debatten und Änderungen konnte sich der Bauausschuss auf die nunmehr ausgeführte Variante einigen. Somit hat auch Pöttelsdorfs Ortsfeuerwehr eine zeitgemäße Unterbringung, so dass sie ihre Aufgabe der Brandbekämpfung und in zunehmendem Ausmaß aber auch Einsätzen technischer Art effizient nachkommen kann.
Alle Technik darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Grundvoraussetzung dafür die Bereitschaft der Mannschaft zum freiwilligen Einsatz sowie materielle und ideelle Unterstützung der Bevölkerung ist.

Im Herbst 1997 wurden bereits erste Vorgespräche hinsichtlich der Neuerrichtung des Feuerwehrhauses mit dem Büro Projektmanagement Steiner OEG aus Pöttsching als Planer geführt. Die bezughabende Auftragsvergabe hinsichtlich Planungsauftrag und Vergabe der örtlichen Bauaufsicht erfolgte im Oktober 1997. Nach abgeschlossener Planungsphase und Einreichung wurde an Beatrix Steiner seitens der Gemeinde Pöttelsdorf am 27. Jänner 1998 der Baubewilligungsbescheid erteilt. Im Anschluss daran haben Pöttelsdorfs Feuerwehrmänner in Eigenregie das ehemalige Gebäude abgerissen, der tatsächliche Baubeginn war dann am 6. April 1998.

Bereits Ende Mai 1998 waren die Rohbauarbeiten soweit abgeschlossen, dass der Zimmermann mit seinen Arbeiten letztlich beginnen konnte. Ebenfalls zügig sind die Zimmermanns-, Bauspengler- und Dachdeckerarbeiten vorangegangen. Ende November 1998 war dann das Gebäude fertig – und ganz nach Plan eingedeckt. Im Jänner 1999 wurden die verschiedenen Kunststofffenster versetzt. Von Frühjahr bis Winter 1999 wurden dann die verschiedenen Haustechnikgewerke und die Trockenbauarbeiten ausgeführt.

Ein weiterer Bauabschnitt konnte dann in der Folge in Angriff genommen werden: Im August 1999 begann man mit den Außenanlagen im hinteren Bereich. Seitens der Gemeinde wurde zu diesem Zeitpunkt auch der Zusatzauftrag zur Ausführung der Außenanlagen im straßenseitigen Bereich erteilt.

Der Baufortschritt lag stets in der zeitlichen Vorgabe: Noch vor dem Jahresende 1999 wurde der Glasverbau des Stiegenhauses und die komplette Innenstiege fertiggestellt. Im Winter 1999/2000 wurden die Fliesenlegerarbeiten durchgeführt. Im Anschluss daran waren die Handwerker mit den Malerarbeiten und der Ausführung der abgehängten Decken tätig.

Die Fassadenarbeiten, Komplettierung hinsichtlich des Innenausbau, Elektroinstallation und Haustechnik, sowie die Bepflanzung rund um das Objekt wurden im Frühjahr 2000 fertiggestellt.
Somit stand der geplanten Eröffnung am 10. und 11. Juni 2000 nichts im Wege und das neue Feuerwehrhaus, ein wahres Schmuckstück des Ortes Konnte problemlos seiner allgemeinen Nutzung übergeben werden.

Die Gesamtkosten für das Projekt „neues Feuerwehrhaus in Pöttelsdorf“ mit Planung, Bauaufsicht und Statik beliefen sich auf insgesamt € 354.500.

Die Bausteinaktion:
Mit Beendigung des Bauvorhabens „neues Feuerwehrhaus Pöttelsdorf“ ersuchte die Ortswehr die Bevölkerung um finanzielle Mithilfe. Die Menschen im Ort konnten sich mit dieser Aktion an den Baukosten in Form von Bausteinen beteiligen. Es wurden dabei „Bausteine“ um 500 1000 und 2000 Schilling von den Feuerwehrmännern zum allgemeinen Erwerb angeboten.
Der damalige Ortskommandant Ortskommandant Alfred Bosard:

“ Die Baustein-Aktion war Dank unserer anteilnehmenden Bevölkerung ein voller Erfolg!“

Das erfreuliche Ergebnis: „Immerhin flossen 200.000 Schilling auf das Spendenkonto!“

In der Festschrift „Der Weg zum neuen Haus“ bedankt sich Kommandant Alfred Bosard bei dem Menschen von Pöttelsdorf einerseits und bei den fleißigen Feuerwehrleuten andererseits herzlich.

„Ohne Sie wäre das erzielte Ergebnis nicht zu Erreichen gewesen“

„Kommandoübergabe 2001/2002“

Mit Ende des Jahres 2001 bzw. bei der Hauptdienstbesprechung im Jänner 2002 übergab OBI Alfred Bosard, nach 5-jähriger Dienstzeit als Kommandant, die Führung der Feuerwehr Pöttelsdorf an seinen Stellvertreter OBI Rainer Schuber weiter. Diese Ablöse war schon vor Antritt des Kommandos durch Alfred Bosard vereinbart worden. Als Stellvertreter folgte BI Christian Lorger nach.
Besonderer Dank seitens der Feuerwehr Pöttelsdorf gilt dem Ehrenkommandanten OBI Ing. Friedrich Steiner und Ehren-OBI Alfred Bosard, die mit unermüdlichen Einsatz an der Planung und der Realisierung des neuen Feuerwehrhauses gearbeitet haben.

Natürlich gilt auch besonderer Dank der Gemeinde Pöttelsdorf, mit der wir auch in Zukunft auf  so gute Zusammenarbeit wie in den vergangenen Jahrzehnten hoffen dürfen, und für die Unterstützung der Bevölkerung von Pöttelsdorf.

Das Kommando
OBI Rainer Schuber,  BI Christian Lorger