{"id":244,"date":"2010-01-09T11:10:38","date_gmt":"2010-01-09T09:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/?page_id=244"},"modified":"2013-07-10T11:11:40","modified_gmt":"2013-07-10T09:11:40","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wissenswertes\/geschichte\/","title":{"rendered":"Wie alles begann&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8222;Die Freiwillige Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf steht seit mehr als hundert Jahren im Einsatz&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-253   alignnone\" title=\"Nostalgie1.1\" alt=\"Nostalgie1.1\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Nostalgie1.1.jpg\" width=\"500\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Nostalgie1.1.jpg 500w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Nostalgie1.1-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jeder Verein, der die Interessen seiner Mitglieder f\u00f6rdert, stellt eine wertvolle Bereicherung der Dorfgemeinschaft dar. Besondere Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung seitens der Bev\u00f6lkerung verdienen unsere feiwilligen Feuerwehren, weil sie stets selbstlos und ohne jegliche Entlohnung ihre Pflicht im Dienste des N\u00e4chsten erf\u00fcllen. In diesem Zusammenhang d\u00fcrfen wir nicht \u00fcbersehen, welche \u00dcberwindung es mitunter kosten mag, eine begonnene Arbeit pl\u00f6tzlich stehen zu lassen, weil die Feuerwehrsirene zum Einsatz ruft. In mehr als hundert Jahren haben die M\u00e4nner der Freiwilligen Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf ungebrochenen Einsatzwillen bewiesen. Aus dieser Haltung d\u00fcrfen wir schlie\u00dfen, dass sie auch in Zukunft stets bereit sein werden, ihre Pflicht auf das Beste zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-254 aligncenter\" title=\"Nostalgie2.1\" alt=\"Nostalgie2.1\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Nostalgie2.1.jpg\" width=\"500\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Nostalgie2.1.jpg 500w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Nostalgie2.1-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0Wir wollen nun versuchen, die wichtigsten Fakten der Entwicklung in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf aufzuzeigen. Die Geschichte beginnt mit der Sitzung einiger f\u00fchrender M\u00e4nner des Ortes, die am 8.Juni 1890 in P\u00f6ttelsdorf stattfand und der als Ziel die Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf vorschwebte. Das Gr\u00fcndungsprotokoll h\u00e4lt die wesentlichen Punkte dieser Sitzung fest.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-257 alignnone\" title=\"Protokol1890\" alt=\"Protokol1890\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Protokol1890.jpg\" width=\"165\" height=\"250\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-258\" title=\"Protokoll_masch\" alt=\"Protokoll_masch\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Protokoll_masch.jpg\" width=\"336\" height=\"335\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Protokoll_masch.jpg 480w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Protokoll_masch-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Protokoll_masch-300x298.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Obiger Text stellt den Originalwortlaut des Gr\u00fcndungsprotokolls unserer Feuerwehr dar. Sie war als Verein organisiert und z\u00e4hlte zu Beginn 25 aus\u00fcbende und 65 unterst\u00fctzende Mitglieder. Pr\u00e4sens (Obmann) des Vereines war Michael Pauschenwein und als Kommandant scheint Andreas Pauschenwein auf.<br \/>\n\u00dcber die erste Ausr\u00fcstung gibt es nur sp\u00e4rliche Aufzeichnungen. Im Jahre 1896 gelang es, eine handbetriebene Feuerwehrspritze anzuschaffen. Schon von Beginn an gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde.<br \/>\nIm Jahre 1912 legte der Kommandant Andreas Pauschenwein sein Amt zur\u00fcck und Samuel Pauschenwein trat die Nachfolge an. Allerdings sieht sich der alte Kommandant verpflichtet w\u00e4hrend und nach dem 1. Weltkrieg seinen Dienst als Kommandant zu versehen, bis Samuel Pauschenwein nach Krieg und Gefangenschaft sein Amt 1920 wieder antreten kann. Nach dem Ableben des Pr\u00e4sens Michael Pauschenwein im Jahre 1914 \u00fcbernimmt Herr Michael Schuber diesen Posten. Im gleichen Jahr beschlie\u00dft der Verein, sein verf\u00fcgbares Kapital von 1000 Kronen der Landes-Kriegsanleihe zur Verf\u00fcgung zu stellen. Ein Jahr sp\u00e4ter wird beschlossen, den im Felde stehenden Mitgliedern einen Betrag zur Unterst\u00fctzung zuzusenden.<br \/>\nNach Kriegsende kommt es im Jahre 1918 erstmals wieder zu Abhaltung eines Weinlesefestes, dessen Reinertr\u00e4gnis der Anschaffung und Ausbesserung der Feuerwehr-Requisiten dient. Die Inflation der Nachkriegsjahre ist aus den Protokollen ersichtlich. 1921 wird die Erh\u00f6hung des Gemeindebeitrages von 120 auf 1000 Kronen angesetzt. Zwei Jahre sp\u00e4ter werden dem Requisitenmeister und dem Vereinsdiener 40.000, bzw. 25.000 Kronen Jahresgehalt bewilligt. Der Beschluss zur Anschaffung einer Vereinsfahne im Jahre 1924 sieht 8 Millionen Kronen f\u00fcr diesen Zweck vor. Im Rechnungsabschluss von 1925 werden Einnahmen von 37.516.135 Kronen und Ausgaben von 34.620.700 Kronen verzeichnet.<\/p>\n<p>Im Jahre 1925 legt Kommandant Samuel Pauschenwein sein Amt zur\u00fcck, der bisherige Vizekommandant Samuel P\u00f6ttschacher folgt ihm nach. Das Jahr 1925 erh\u00e4lt besonderes Gewicht: es gilt als das Jahr der Fahnenweihe, das mit dem 35-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfest verbunden wird und am 21.Juni \u00fcber die B\u00fchne geht. Die Fahnenmutter, Frau Maria Unger aus Wien, wurde bereits am Vortag eingeholt. Nach dem Empfang des Landeshauptmannes Hofrat Josef Rauhofer und des Landtagabgeordneten Prof. Dr. Alfred Walheim erfolgte am Kirchenplatz die offizielle Begr\u00fc\u00dfung der G\u00e4ste und der anderen Feuerwehrvereine. Danach zog der Zug zum Festplatz, der sich im Garten des Herrn Johann Probst befand. Dort hielt Herr Pfarrer Josef Schr\u00f6dl die Festrede. Nach einer Schau\u00fcbung am Nachmittag begann die Tanzunterhaltung, die sich bis in die fr\u00fchen Morgenstunden erstreckte. Im gleichen Jahr wurde beschlossen, dem Pr\u00e4sens Michael Schuber und den Herren Eduard Thiering und Matthias Schandl ein Ehrendiplom der Feuerwehr f\u00fcr ihre 35-j\u00e4hrigen Dienste sowie f\u00fcr die Gr\u00fcndung des Vereines zu \u00fcberreichen.<\/p>\n<p>Feuerwehr und Gemeindevertretung sollten stets in voller Harmonie zusammenarbeiten. Ein Vorfall aus dem Jahre 1929 beweist leider das Gegenteil. Der Kommandant Samuel St\u00f6ger erkl\u00e4rte wegen eines Konfliktes mit dem B\u00fcrgermeister seinen R\u00fccktritt. Nach einer weiteren Debatte kam es sogar zum Beschluss, die Feuerwehr aufzul\u00f6sen. Eine weitere Sitzung am folgenden Tag in Anwesenheit des B\u00fcrgermeisters brachte keine \u00c4nderung. Erst in einer Sitzung, die drei Tage sp\u00e4ter unter dem Vorsitz des Bezirksfeuerwehrinspektors Edmund Ring stattfand, kam es zu einer Einigung. Ring drohte der Gemeinde, eine Pflichtfeuerwehr mit allen Folgekosten aufstellen zu lassen. Da sahen alle Beteiligten ein, dass es sinnvoller sei, die Differenzen zu schlichten und den Bestand der Feuerwehr zu erhalten.<br \/>\nIm Jahre 1930 legte der langj\u00e4hrige Obmann Michael Schuber sein Amt zur\u00fcck, zum Nachfolger wurde Herr Eduard Thiering gew\u00e4hlt. Am 25. Mai 1930 findet im Rahmen des 40-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfestes die Segnung der ersten Motorspritze statt, deren Leistung der Bev\u00f6lkerung bei einer \u00dcbung auch vorgef\u00fchrt wird.<br \/>\nIm Jahre 1924 wird nach 27-j\u00e4hriger Pause wieder ein Brand im eigenen Ort gemeldet. Ein Jahr danach kommt es zur Neuordnung des Feuerwehrwesens im Burgenland. Im Zuge dieser Neuordnung wird die Feuerwehr als Verein aufgel\u00f6st und als K\u00f6rperschaft \u00f6ffentlichen Rechts weitergef\u00fchrt. Die letzte Eintragung ins Protokollbuch stammt aus dem Jahre 1938.<br \/>\nW\u00e4hrend des 2.Weltkrieges gab es keine offizielle Wehr, nach Ende des Krieges wurde sie zun\u00e4chst provisorisch wieder aufgestellt. Im Protokollbuch finden sich erst ab 1948 wieder Aufzeichnungen. Die provisorische Ortsfeuerwehr erscheint nun als neu aufgestellt. Der bisherige Kommandant Andreas P\u00f6ttschacher, der auch langj\u00e4hriger B\u00fcrgermeister war, wird durch den &#8222;H\u00e4uptling&#8220; Feuerwehrkommandant BR Andreas Lang abgel\u00f6st, der die Wehr ganze 25 Jahre kommandiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table class=\"aligncenter\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #ffffff; border: #ffffff;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-251\" title=\"BR_Lang1\" alt=\"BR_Lang1\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/BR_Lang1.jpg\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/BR_Lang1.jpg 348w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/BR_Lang1-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/td>\n<td style=\"background-color: #ffffff; text-align: center; border: #ffffff;\">Ehren-Kommandant BR Andreas LANG(verstorben 2002)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1950 wird das 60-j\u00e4hrige Bestandsjubil\u00e4um gefeiert. Ein Jahr sp\u00e4ter wird der Beschluss gefasst, ein neues Ger\u00e4tehaus zu bauen. Das Bauholz wird durch eine Sammelaktion unter den Gemeindeb\u00fcrgern aufgebracht, der Bau selbst wird weitgehend in Eigenregie durchgef\u00fchrt. Die Segnung des Ger\u00e4tehauses findet gemeinsam mit dem Weinlesefest 1952 statt. Auch das erste Feuerwehrauto, ein amerikanisches Milit\u00e4rfahrzeug, wird in diesem Jahr angekauft.<br \/>\nAber es gibt nicht nur Fortschritte im materiellen Bereich. Das Jahr 1956 zeigt die P\u00f6ttelsdorfer Feuerwehr auf Erfolgskurs. Eine Wettkampfgruppe unter dem Kommandanten Lang erreichte bei den Bezirkswettk\u00e4mpfen in Mattersburg den 3.Platz. Die Gruppe, der neben dem Kommandanten die Feuerwehrm\u00e4nner Karl St\u00f6ger, Karl Wohlmuth, Johann Schandl, Ernst Trittremmel, Alfred P\u00f6ttschacher, Andreas Handler, Otto Z\u00f6ber und Andreas P\u00f6ttschacher angeh\u00f6ren wird zu den erstmals stattfindenden Landeswettk\u00e4mpfen nach Neusiedl entsandt und geht aus diesem Bewerb als erster Landessieger hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-252 aligncenter\" title=\"Gruppe Gold\" alt=\"Gruppe Gold\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Gruppe-Gold.jpg\" width=\"480\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Gruppe-Gold.jpg 480w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Gruppe-Gold-300x211.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Die goldene Wettkampfgruppe der Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf im Jahre 1956<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die weitere Entwicklung verl\u00e4uft eher ruhig. 1964 wird eine neue Tragkraftspritze angeschafft. Ansonsten gibt es immer wieder Eins\u00e4tze in den umliegenden Gemeinden, zum Teil aber auch in P\u00f6ttelsdorf selbst. Dabei zeigte sich die Notwendigkeit einer gut ausgebildete und zeitgem\u00e4\u00df ausger\u00fcsteten Wehr.<br \/>\nIm Jahre 1969 gelang es einer Wettkampfgruppe bei den Landeswettk\u00e4mpfen in Oberpullendorf, den 6. Platz zu erreichen. 1970 erwarb eine Gruppe unter der F\u00fchrung von Ing. Steiner den 2. Platz bei den Bezirkswettk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Im Jahre 1972 kommt es auf Wunsch des bisherigen Kommandanten OBI Lang zum Wechsel im Kommando. Die Neuwahl bringt folgendes Ergebnis: Ortskommandant: Ing. Friedrich Steiner, Stellvertreter: Gerd P\u00f6ttschacher, Kassier: Karl Heinz Schuber, Schriftf\u00fchrer: Reinhard St\u00f6ger.<\/p>\n<p>Die offizielle Kommando\u00fcbergabe findet bei der Hauptdienstbesprechung am 4.Feber 1973 statt.<\/p>\n<p>1974 wurde das alte L\u00f6schfahrzeug, ein Dodge, Baujahr 1940 au\u00dfer Dienst gestellt, ein entsprechend adaptierter Ford Transit trat an seine Stelle. 1975 erk\u00e4mpfte eine Gruppe bei den Landeswettk\u00e4mpfen in G\u00fcssing den 8.Platz<\/p>\n<p>In den Siebzigerjahren wurden die Wehren schrittweise mit Funk- und Atemschutzger\u00e4ten ausgestattet. Ein VW-Bus als Kommandofahrzeug kam dazu und nat\u00fcrlich gab es immer wieder kleinere Ersatzinvestitionen und Reparaturen.<br \/>\nDas 90-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um wurde 1980 gefeiert. In diesem Rahmen wurde auch eine Einsatz\u00fcbung mit den Wehren Zemendorf und St\u00f6ttera im Bereich des Winzerkellers durchgef\u00fchrt. Im selben Jahr trat die Gruppe um BR Lang, die 25 Jahre davor Landessieger geworden war, als Jubil\u00e4umsgruppe in G\u00fcssing an und konnte einen Platz im Mittelfeld erringen.<\/p>\n<p>1985 wurde das Feuerwehrhaus renoviert und f\u00fcr das neue Tankl\u00f6schfahrzeug adaptiert. Als Autopatin f\u00fcr dieses Fahrzeug konnte Frau Edeltraud Glatter gewonnen werden. Geliefert wurde es 1986, zusammen mit einem Tragkraftspritzenanh\u00e4nger. Im Rahmen eines dreit\u00e4gigen Festes sollte die Autosegnung vorgenommen werden. Noch bevor es dazu kam, erfuhr das Tankl\u00f6schfahrzeug seinen ersten Einsatz bei einem Flurbrand. Der Ankauf eines Notstromaggregates, eines Teleskopscheinwerfers und einer elektrischen Schlammpumpe im Jahre 1988 vervollst\u00e4ndigten den Ausr\u00fcstungsstand.<\/p>\n<p>1990, zum 100-Jahrjubil\u00e4um wurde ein Puch-G als Kommandofahrzeug angeschafft &#8211; als Patin fungierte diesmal Frau Elke Schandl &#8211; und im Rahmen eines 3-Tagesfestes gesegnet.<\/p>\n<p>Am 28. Mai 1992 feierte Kommandant Ing. Friedrich Steiner seinen 50. Geburtstag. Die Feuerwehr samt Ehrenmitgliedern, der B\u00fcrgermeister mit der Gemeindevertretung, die Musikkapelle und viele Mitb\u00fcrger hatten sich heimlich am Hauptplatz eingefunden. Der Jubilar hatte keine Ahnung von diesen Vorbereitungen. Durch Sirenenalarm wurde er zum Feuerwehrhaus gerufen. Dort gingen im die Augen auf vor der fr\u00f6hlich wartenden Menge &#8211; die Geburtstags\u00fcberraschung war voll gelungen, und der Kommandant sichtlich ger\u00fchrt. Nach den zahlreichen Gl\u00fcckw\u00fcnschen wurden alle zu einem gem\u00fctlichen Beisammensein im &#8222;Gassl&#8220; eingeladen. Dort wurde auch die Idee zur Veranstaltung von Feuerwehrheurigen geboren.<\/p>\n<p>1993 wurde eine Tragkraftspritze angekauft und am 25.Juli 1993 in einem kleinen Festakt gesegnet. Am Vorabend wurde der 1.Feuerwehrheurige im &#8222;Gassl&#8220; hinter dem Feuerwehrhaus abgehalten und am 30.Juli 1994 folgte bereits der zweite. Beide Veranstaltungen wurden musikalisch von der &#8222;M\u00e4hdrescherband&#8220; aus der Steiermark untermalt und stellten sowohl gesellschaftlich als auch finanziell einen gro\u00dfen Erfolg dar.<\/p>\n<p>Die Anforderungen unserer Zeit an die Feuerwehren erfordern eine enorme Vielseitigkeit im Einsatz. Die Brandbek\u00e4mpfung, die urspr\u00fcnglich wichtigste Aufgabe der Feuerwehr darstellte, wird mehr und mehr in den Hintergrund gedr\u00e4ngt. Die enorme Zunahme des Stra\u00dfenverkehrs verursacht h\u00e4ufig Verkehrsunf\u00e4lle. Wenn bei derartigen Unf\u00e4llen im Ortsbereich lebensgef\u00e4hrliche G\u00fcter verwickelt sind, ist rasches Handeln oberstes Gebot. Solche Eins\u00e4tze aber erfordern entsprechende Ger\u00e4te, um ihnen wirksam begegnen zu k\u00f6nnen. Neue Ger\u00e4te verlangen aber, dass man mit ihnen vertraut ist, denn nur dann kann mit ihnen der gew\u00fcnschte Erfolg erzielt werden. Gerade gesagtes f\u00fchrt uns zu einem weiteren Gro\u00dfereignis in der Geschichte der P\u00f6ttelsdorfer Freiwilligen Feuerwehr.<\/p>\n<p>Quelleangaben (&#8222;Das neue Feuerwehrhaus&#8220;):<\/p>\n<p>Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf anl\u00e4sslich de 110-j\u00e4hrigen Bestandsjubil\u00e4ums und Segnung des neuen Feuerwehrhauses<\/p>\n<p>(Redaktion, Fotos, Satz: Alfred Bosard, Ing. Friedrich Steiner, Hans G\u00fcnther Neudinger)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p><span style=\"font-size: medium;\">\u00a0&#8222;Das neue Feuerwehrhaus&#8220;<br \/>\n<\/span><\/p>\n<table style=\"background-color: #ffffff; border-width: 0px; border-color: #ffffff;\" border=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #ffffff;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-256\" title=\"OBI_Ing_Steiner\" alt=\"OBI_Ing_Steiner\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/OBI_Ing_Steiner-220x300.jpg\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/OBI_Ing_Steiner-220x300.jpg 220w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/OBI_Ing_Steiner.jpg 368w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/td>\n<td style=\"background-color: #ffffff;\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #ffffff;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-255\" title=\"OBI_Bosard\" alt=\"OBI_Bosard\" src=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/OBI_Bosard-221x300.jpg\" width=\"221\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/OBI_Bosard-221x300.jpg 221w, https:\/\/www.ff-poettelsdorf.at\/site\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/OBI_Bosard.jpg 369w\" sizes=\"auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"background-color: #ffffff; text-align: center;\">Ehren-Kdt OBI Ing. Friedrich Steiner<\/td>\n<td style=\"width: 50px; background-color: #ffffff;\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #ffffff; text-align: center;\">Ehren-OBI Alfred Bosard<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p>Im Jahre 1997 nahmen die Ideen vom neuen Feuerwehrhaus konkrete Formen an. Anl\u00e4sslich der \u00dcbergabe des Kommandos von Ing. Friedrich Steiner an Alfred Bosard am 1. J\u00e4nner 1997 pr\u00e4sentierte der scheidende Kommandant seinen Nachfolger sowie B\u00fcrgermeister Gerd P\u00f6ttschacher Planskizzen und ein Modell f\u00fcr den Bau eines Feuerwehrhauses auf dem Grundst\u00fcck der Gemeinschaftsk\u00fchlanlage. Nach manchen hitzigen Debatten und \u00c4nderungen konnte sich der Bauausschuss auf die nunmehr ausgef\u00fchrte Variante einigen. Somit hat auch P\u00f6ttelsdorfs Ortsfeuerwehr eine zeitgem\u00e4\u00dfe Unterbringung, so dass sie ihre Aufgabe der Brandbek\u00e4mpfung und in zunehmendem Ausma\u00df aber auch Eins\u00e4tzen technischer Art effizient nachkommen kann.<br \/>\nAlle Technik darf aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die Grundvoraussetzung daf\u00fcr die Bereitschaft der Mannschaft zum freiwilligen Einsatz sowie materielle und ideelle Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung ist.<\/p>\n<p>Im Herbst 1997 wurden bereits erste Vorgespr\u00e4che hinsichtlich der Neuerrichtung des Feuerwehrhauses mit dem B\u00fcro Projektmanagement Steiner OEG aus P\u00f6ttsching als Planer gef\u00fchrt. Die bezughabende Auftragsvergabe hinsichtlich Planungsauftrag und Vergabe der \u00f6rtlichen Bauaufsicht erfolgte im Oktober 1997. Nach abgeschlossener Planungsphase und Einreichung wurde an Beatrix Steiner seitens der Gemeinde P\u00f6ttelsdorf am 27. J\u00e4nner 1998 der Baubewilligungsbescheid erteilt. Im Anschluss daran haben P\u00f6ttelsdorfs Feuerwehrm\u00e4nner in Eigenregie das ehemalige Geb\u00e4ude abgerissen, der tats\u00e4chliche Baubeginn war dann am 6. April 1998.\n<\/p>\n<p>Bereits Ende Mai 1998 waren die Rohbauarbeiten soweit abgeschlossen, dass der Zimmermann mit seinen Arbeiten letztlich beginnen konnte. Ebenfalls z\u00fcgig sind die Zimmermanns-, Bauspengler- und Dachdeckerarbeiten vorangegangen. Ende November 1998 war dann das Geb\u00e4ude fertig &#8211; und ganz nach Plan eingedeckt. Im J\u00e4nner 1999 wurden die verschiedenen Kunststofffenster versetzt. Von Fr\u00fchjahr bis Winter 1999 wurden dann die verschiedenen Haustechnikgewerke und die Trockenbauarbeiten ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ein weiterer Bauabschnitt konnte dann in der Folge in Angriff genommen werden: Im August 1999 begann man mit den Au\u00dfenanlagen im hinteren Bereich. Seitens der Gemeinde wurde zu diesem Zeitpunkt auch der Zusatzauftrag zur Ausf\u00fchrung der Au\u00dfenanlagen im stra\u00dfenseitigen Bereich erteilt.<\/p>\n<p>Der Baufortschritt lag stets in der zeitlichen Vorgabe: Noch vor dem Jahresende 1999 wurde der Glasverbau des Stiegenhauses und die komplette Innenstiege fertiggestellt. Im Winter 1999\/2000 wurden die Fliesenlegerarbeiten durchgef\u00fchrt. Im Anschluss daran waren die Handwerker mit den Malerarbeiten und der Ausf\u00fchrung der abgeh\u00e4ngten Decken t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Die Fassadenarbeiten, Komplettierung hinsichtlich des Innenausbau, Elektroinstallation und Haustechnik, sowie die Bepflanzung rund um das Objekt wurden im Fr\u00fchjahr 2000 fertiggestellt.<br \/>\nSomit stand der geplanten Er\u00f6ffnung am 10. und 11. Juni 2000 nichts im Wege und das neue Feuerwehrhaus, ein wahres Schmuckst\u00fcck des Ortes Konnte problemlos seiner allgemeinen Nutzung \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p>Die Gesamtkosten f\u00fcr das Projekt &#8222;neues Feuerwehrhaus in P\u00f6ttelsdorf&#8220; mit Planung, Bauaufsicht und Statik beliefen sich auf insgesamt \u20ac 354.500.<\/p>\n<p>Die Bausteinaktion:<br \/>\nMit Beendigung des Bauvorhabens &#8222;neues Feuerwehrhaus P\u00f6ttelsdorf&#8220; ersuchte die Ortswehr die Bev\u00f6lkerung um finanzielle Mithilfe. Die Menschen im Ort konnten sich mit dieser Aktion an den Baukosten in Form von Bausteinen beteiligen. Es wurden dabei &#8222;Bausteine&#8220; um 500 1000 und 2000 Schilling von den Feuerwehrm\u00e4nnern zum allgemeinen Erwerb angeboten.<br \/>\nDer damalige Ortskommandant Ortskommandant Alfred Bosard:<\/p>\n<p>&#8220; Die Baustein-Aktion war Dank unserer anteilnehmenden Bev\u00f6lkerung ein voller Erfolg!&#8220;<\/p>\n<p>Das erfreuliche Ergebnis: &#8222;Immerhin flossen 200.000 Schilling auf das Spendenkonto!&#8220;<\/p>\n<p>In der Festschrift &#8222;Der Weg zum neuen Haus&#8220; bedankt sich Kommandant Alfred Bosard bei dem Menschen von P\u00f6ttelsdorf einerseits und bei den flei\u00dfigen Feuerwehrleuten andererseits herzlich.<\/p>\n<p>&#8222;Ohne Sie w\u00e4re das erzielte Ergebnis nicht zu Erreichen gewesen&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">&#8222;Kommando\u00fcbergabe 2001\/2002&#8220;<br \/>\n<\/span><br \/>\nMit Ende des Jahres 2001 bzw. bei der Hauptdienstbesprechung im J\u00e4nner 2002 \u00fcbergab OBI Alfred Bosard, nach 5-j\u00e4hriger Dienstzeit als Kommandant, die F\u00fchrung der Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf an seinen Stellvertreter OBI Rainer Schuber weiter. Diese Abl\u00f6se war schon vor Antritt des Kommandos durch Alfred Bosard vereinbart worden. Als Stellvertreter folgte BI Christian Lorger nach.<br \/>\nBesonderer Dank seitens der Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf gilt dem Ehrenkommandanten OBI Ing. Friedrich Steiner und Ehren-OBI Alfred Bosard, die mit unerm\u00fcdlichen Einsatz an der Planung und der Realisierung des neuen Feuerwehrhauses gearbeitet haben.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gilt auch besonderer Dank der Gemeinde P\u00f6ttelsdorf, mit der wir auch in Zukunft auf\u00a0 so gute Zusammenarbeit wie in den vergangenen Jahrzehnten hoffen d\u00fcrfen, und f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung von P\u00f6ttelsdorf.<\/p>\n<p>Das Kommando<br \/>\nOBI Rainer Schuber,\u00a0 BI Christian Lorger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Freiwillige Feuerwehr P\u00f6ttelsdorf steht seit mehr als hundert Jahren im Einsatz&#8220; Jeder Verein, der die Interessen seiner Mitglieder f\u00f6rdert, stellt eine wertvolle Bereicherung der Dorfgemeinschaft dar. 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